Der Relaxbogen als Therapie bei Bruxismus und
Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD)

bekämpft Ursachen und Symptome auf zwei Arten



Kieferschmerzen, Verspannungen im Nacken und Kopfschmerzen sind häufige Symptome, die durch Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus) oder auch durch eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) verursacht werden.
Der RelaxBogen lockert durch Zähneknirschen und -pressen verursachte Verspannungen in der Kiefermuskulatur und löst diese nachhaltig.
Das passiert durch zwei Wirkungsweisen, die hier miteinander arbeiten.

Durch sanften Druck auf die betroffenen Kaumuskeln "massiert" der RelaxBogen den Kiefer, ähnlich, wie es der Physiotherapeut während einer Behandlung tun würde. Diese "Massage" löst akute Verspannungen und hilft oft in wenigen Minuten gegen Verspannungsschmerzen und Kopfschmerzen.

Zudem macht der RelaxBogen schon während des Tragens auf Pressen und Knirschen der Zähne aufmerksam und verringert so ein erneutes Verspannen der Kiefermuskulatur.
Schon nach wenigen Wochen verringern sich durch regelmäßiges Tragen des RelaxBogens die Symptome merklich.

Zum Schutz deiner Zähne vor Abrieb kannst du dir bei deinem Zahnarzt eine Aufbissschiene anfertigen lassen. Die Kosten trägt in den meisten Fällen deine Krankenkasse.
Die Kombination aus RelaxBogen und einer Aufbissschiene für die Nacht hat sich auch in unseren
 Studien als empfehlenswerter Therapieansatz erwiesen.




Bruxismus, Zähneknirschen und CMD

Mögliche Ursachen und Symptome


Die Kiefermuskulatur

Die Muskulatur unseres Kiefers setzt sich primär aus dem Masseter-Muskel und dem Temporalis-Muskel zusammen. Diese Muskeln sind hauptverantwortlich für den Kraftaufbau beim Zähneknirschen sowie Zähnepressen. Gleichzeitig verursacht die Kiefermuskulatur den Großteil der Beschwerden des muskulären CMD-Syndroms. Der Masseter-Muskel gehört hierbei zu den stärksten Muskeln im menschlichen Körper und verleiht unserem Kiefer enorme Kraft.

Zähneknirschen und Zähnepressen

Diese Kräfte wirken vor allem temporär beim Zähneknirschen auf Zähne, Kiefermuskulatur und Kiefergelenk. Kontinuierliches Zähnepressen kann durch die unnatürliche Muskelanspannung einen negativen Einfluss auf die Muskulatur, die Kiefergelenke und angrenzende Gewebestrukturen haben. Schmerzen im Kiefergelenk und Verhärtungen in der Muskulatur können die Folge sein.
Die zentrale Position des Kiefers im menschlichen Körper, die räumliche Nähe zu wichtigen Nervenverbindungen, sowie der vielfältige Einsatz im Alltag (Nahrungsaufnahme, Kommunikation, Mimik) führen, neben den Krankheitsbildern Bruxismus und Craniomandibuläre Dysfunktion, zu einer hohen Belastung des Kauapparats.

Myofasziale Schmerzen in der Kiefermuskulatur

Durch eine Überaktivität der Kiefermuskulatur, aufgrund von Zähneknirschen oder Zähnepressen, kommt es häufig zu einer schmerzhaften Anspannung der Kiefermuskulatur. Mit Hilfe des RelaxBogens können diese sogenannten myofaszialen Schmerzen, ein Symptom einer Kieferfunktionsstörung (Craniomandibulä;re Dysfunktion), gelindert werden. Da eine Verbindung der Kiefermuskulatur zu weiteren Muskelgruppen im Hals- und Kopfbereich über Muskelketten sowie deren Faszien besteht, kann die Anwendung des RelaxBogen positiv zu einer Entspannung beitragen.

Therapie von Schlafbruxismus, Wachbruxismus und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Verspannungen der Kiefermuskulatur können mit dem RelaxBogen ortsunabhängig behandelt werden. Personen, die tendenziell eher tagsüber mit den Zähnen pressen erhalten ein denzentes Therapiemittel bei Wachbruxismus.
Das Produkt liegt leicht auf der Muskulatur des Kiefers auf und steht so während der Anwendung mit dem sensiblen Bindegewebe und den Faszien der Kiefermuskulatur in Kontakt. Diese Vorgehensweise ist aus der Physiotherapie übernommen worden und wird beim RelaxBogen zur Entspannung des Kiefers angewendet. Unnatürliche Aktivitäten können so reduziert werden. Gleichzeitig können die Symptome einer Craniomandibulären Dysfunktion und nächtlichem Zähneknirschen behandelt werden.



Bruxismus


Der Begriff Bruxismus, griechisch für Zähneknirschen, bezeichnet alle unbewussten Knirschaktiviäten des Kiefers. Dies umfasst das Zähneknirschen und das Zähnepressen.
Bruxismus tritt sowohl während des Schlafens als auch über den Tag als sogenannter Wachbruxismus auf.
Betroffene finden bei ihrem Zahnarzt einen ersten Ansprechpartner, welcher die Situation beurteilen und erste therapeutische Maßnahmen ergreifen kann



Symptome von Bruxismus

Bruxismus wird häufig durch Knirschspuren auf den Zahnoberflächen oder Knirschgeräusche im Schlaf bemerkt. Neben diesen ersten Bruxismus-Symptomen, können auch verspannte Kiefermuskeln, Spannungskopfschmerzen oder dumpfe Zahnschmerzen am Morgen auf ein unnatürliches Knirschen und Pressen mit den Zähnen hinweisen.
Wachbruxismus äußert sich durch ein allgemeines Verspannungsgefühl des Kiefers sowie eine eingeschränkte Kieferöffnung. Bruxismus am Tag sowie in der Nacht können paralell oder einzeln auftreten. Gleiches gilt ebenso für das Zähneknirschen und Zähnepressen.



Ursachen von Bruxismus

Bruxismus ist eine unbewusste Form der Stressverarbeitung und sehr weit verbreitet. Diese primär psychische Ursache des Zähneknirschens kann durch genetische Einflussfaktoren, Schlafstörungen, der jeweiligen Kieferanatomie oder einige Medikamente begünstigt werden.



Zähneknirschen


Unterform vom Bruxismus, die vorwiegend im Schlaf auftritt und von einem unbewussten Reiben sowie Mahlen des Gebisses begleitet wird. Beim Knirschen mit den Zähnen handelt es sich um einen unbewussten Vorgang, bei dem über den Kiefer emotionaler, sozialer oder beruflicher Stress abgebaut wird. Diese Form von Bruxismus wird hauptsächlich während des nächtlichen Schlafs beobachtet und das Zähneknirschen kann in der Intensität und Häufigkeit von Tag zu Tag schwanken. Tendenziell tritt das Knirschen mit den Zähnen bei jungen Erwachsenen bis hin zu Menschen mittleren Alters auf.



Diagnose Zähneknirschen

Die Knirschgerä;usche sind meist sehr deutlich für Personen in der unmittelbaren Nähe in episodischer Abfolge als Knirschen, Reiben oder Klappern der Zähne wahrnehmbar. Neben der Diagnose durch den Zahnarzt geben die Partner der Betroffenen häufig erste Hinweise auf das Zähneknirschen.
Durch die zusätzliche Beanspruchung der Zähne können diverse Abnutzungsmuster entstehen, die in Abhängigkeit von der Kieferanatomie, von Person zu Person unterschiedlich sind. Dies erklärt, neben der individuellen Veranlagung zum Zähneknirschen sowie dem persönlichen Stresslevel, die verschieden starke Ausprägung der Folgesymptome.



Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)


Unter dem Fachbegriff Craniomandibuläre Dysfunktion oder kurz „CMD“ werden Störungen der Kieferfunktion zusammen gefasst, die sich in den Muskeln, dem Gelenk sowie der allgemeinen Funktion zeigen können.



Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion

Zu den Beschwerden einer CMD gehören, neben angespannten und in der Bewegung eingeschränkten Kiefermuskeln, knackende oder knisternde Kiefergelenke sowie eine reduzierte Mundöffnung. Durch die funktionelle Beziehung der Kieferöffnung mit der Hals- und Nackenmuskulatur, können auch Verspannungen oder Schmerzen in diesen Bereichen auf eine CMD-Symptomatik hindeuten.



Ursachen der Craniomandibulären Dysfunktion

Die Liste der Ursachen, die die Kieferfunktion beeinträchtigen und eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hervorrufen können, ist umfangreich. Neben Unfällen und auch länger zurückliegenden Verletzungen können Bruxismus, Stress und psychische Belastungen oder Probleme mit der Halswirbelsäule zur Ausbildung einer CMD beitragen. Weiterhin stellen Zahnfehlstellungen oder auch Wirbelsäulenprobleme Risikofaktoren dar.